Die Gotenstellung

Die Gotenstellung (italienisch Linea Gotica) war im Zweiten Weltkrieg eine von den Deutschen errichtete Befestigungslinie, die sich über 320 Kilometer von Massa-Carrara bis Pesaro zog. Nördlich dieser Linie standen die deutschen Truppen. Südlich davon die britischen und amerikanischen Truppen.

Die Gotenstellung diente dazu, einen möglichen alliierten Vormarsch aus dem Süden aufzuhalten. 

Immer wieder versuchten die Alliierten, die Linie in verlustreichen Gefechten zu durchbrechen. Das gelang jedoch erst gegen Ende des Krieges, im April 1945. Schätzungen gehen von insgesamt über 140 Tausend Toten auf beiden Seiten der Linie aus.  

Eine Besonderheit der Gotenstellung war, dass sie zwar mit Minenfeldern, Drahtzäunen und Bunkern befestigt war, dass sie aber vor allem auch die Besonderheiten der Berglandschaft zur Verteidigung ausnutzte.

Dieser Beitrag wurde unter Geschichte veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.